Was kostet White Label SEO? Preismodelle und Margen

Was White Label SEO kostet, hängt vom Modell ab: Stunden, Projekt oder Retainer. So kalkulierst du als Agentur deinen Aufschlag und deine Marge.

Richard Roth

Richard Roth

SEO- & GEO-Freelancer

3. August 2026

3 Min. Lesezeit

Preisschild mit Münzen und Taschenrechner, symbolisiert die Kosten von White Label SEO

Was White Label SEO kostet, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Der Preis hängt vom Umfang, vom Abrechnungsmodell und von der Betreuungsintensität ab. Wichtiger als der reine Einkaufspreis ist für dich als Agentur ohnehin die Marge, also die Differenz zwischen dem, was du zahlst, und dem, was du deinem Kunden berechnest.

Dieser Artikel erklärt die gängigen Preismodelle und wie du daraus einen fairen, profitablen Preis für deinen Kunden ableitest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine Pauschale: Der Preis hängt von Umfang, Modell und Betreuungsintensität ab.
  • Drei Modelle: Abrechnung nach Stunden, pro Projekt oder als monatlicher Retainer.
  • Deine Marge: Du kalkulierst deinen Aufschlag und behältst die Differenz zum Kundenpreis.
  • Nicht nur durchreichen: Deine Betreuung und dein Vertrieb sind Teil des Werts.
  • Start klein: Ein einmaliges Audit ist ein risikoarmer Einstieg.

Wovon hängen die Kosten für White Label SEO ab?

Drei Faktoren bestimmen den Preis: der Umfang der Arbeit, die Komplexität des Projekts und die Dauer der Betreuung. Ein einmaliges technisches Audit kostet weniger als eine laufende Monatsbetreuung mit Content, Technik und Reporting. Auch die Branche und der Wettbewerb spielen eine Rolle, weil sie den nötigen Aufwand bestimmen.

Welche Preismodelle gibt es?

In der Praxis haben sich drei Modelle etabliert:

ModellPasst fürVorteil
Nach StundenKleinere, abgegrenzte AufgabenMaximale Flexibilität
Pro ProjektKlar definierte Leistungen wie ein AuditPlanbarer Festpreis
Retainer (monatlich)Laufende, langfristige BetreuungKontinuität und Vorhersehbarkeit

Für die meisten Agenturen ist eine Kombination sinnvoll: ein Projektpreis für den Einstieg, danach ein monatlicher Retainer für die laufende Arbeit.

Wie kalkuliere ich meinen Preis als Agentur?

Behandle den White-Label-Preis als deinen Einkaufspreis. Darauf schlägst du deine eigene Leistung auf: Kundenbetreuung, Kommunikation, Reporting im eigenen Design und Vertrieb. So entsteht dein Kundenpreis, und die Differenz ist deine Marge.

💡

Reiche den Einkaufspreis nicht einfach durch. Deine Betreuung ist Teil des Werts, den der Kunde bezahlt. Wer nur weiterberechnet, verschenkt Marge und Differenzierung.

Lohnt sich White Label SEO finanziell?

In der Regel ja, weil du ohne Fixkosten und Hiring-Risiko eine Leistung anbieten kannst, für die deine Kunden bereits nachfragen. Statt Umsatz an andere zu verlieren, behältst du die Kundenbeziehung und verdienst an der Marge mit. Wie die Zusammenarbeit konkret aussieht, findest du unter White Label SEO. Ob sich Auslagern grundsätzlich lohnt, klärt der Artikel SEO auslagern.

Häufig gestellte Fragen
Gibt es einen festen Preis für White Label SEO?
Nein. Weil Umfang und Betreuung stark variieren, gibt es keinen Pauschalpreis. Am besten besprichst du ein konkretes Projekt, dann lässt sich der Aufwand realistisch einschätzen.
Wie hoch sollte meine Marge sein?
Das legst du selbst fest. Die Marge sollte deine Betreuung, Kommunikation und deinen Vertrieb abdecken und einen Gewinn enthalten. Ein Durchreichen ohne Aufschlag lohnt sich selten.
Womit sollte ich starten?
Ein einmaliges Audit ist ein risikoarmer Einstieg. Du lernst die Qualität kennen und dein Kunde bekommt einen konkreten ersten Mehrwert. Details unter White Label SEO.

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